Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu trifft heute US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus, um Einfluss auf die laufenden Atomverhandlungen zwischen Washington und Teheran zu nehmen. Das Treffen um 11:00 Uhr Ortszeit (17:00 Uhr MEZ) findet nach den ersten indirekten Gesprächen zwischen den USA und Iran am vergangenen Freitag in Omans Hauptstadt Maskat statt. Es ist das siebte Treffen der beiden seit Trumps Amtsantritt.
Netanjahu will Trump klarmachen: Jedes US-Iran-Abkommen muss über das reine Atomprogramm hinausgehen. Vor seiner Abreise aus Israel sagte er: «Ich werde dem Präsidenten unsere Sichtweise zu den Grundsätzen dieser Verhandlungen darlegen». Israel fordert, dass ein Deal auch Begrenzungen für Irans ballistische Raketen und ein Ende der iranischen Unterstützung für Hamas und Hisbollah enthalten muss.
Trump signalisiert Gesprächsbereitschaft, setzt aber auch auf Druck. Er sagte dem US-Nachrichtenportal Axios: «Auch er will ein Abkommen. Er will ein gutes Abkommen». Gleichzeitig droht der US-Präsident: «Entweder wird es einen Deal geben oder wir werden wie beim letzten Mal zu sehr harten Maßnahmen greifen müssen.» Die USA verstärken ihre Militärpräsenz in der Region mit dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln. Trump erwägt laut Axios, einen zweiten Flugzeugträger zu entsenden.
Hintergrund der Verhandlungen
Die aktuellen Gespräche folgen auf eine Phase militärischer Eskalation. Im Juni 2025 führte Israel mit US-Unterstützung einen zwölftägigen Krieg gegen Iran und bombardierte iranische Atomanlagen. Israel betrachtet Irans Nuklear- und Raketenprogramm als größte existenzielle Bedrohung.
Iran hat erklärt, nur über sein Atomprogramm verhandeln zu wollen - nicht über seine Raketenkapazitäten. Nach den ersten Gesprächen in Maskat ist kein Termin für eine Fortsetzung festgelegt worden.
Israelische Sorgen vor Zugeständnissen
Netanjahu traf am Dienstagabend in Washington bereits die Trump-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn. Er plant, Trump aktuelle Geheimdienstinformationen über Irans Raketenprogramm vorzulegen und zu warnen, dass Teheran Langstreckenraketen entwickle, die die USA erreichen könnten.
Michael Oren, Israels früherer Botschafter in den USA, warnte laut Wall Street Journal: «Dieser militärische Sieg könnte zunichtegemacht werden, wenn dem Iran eine Lockerung der Sanktionen gewährt wird und er wieder zu einer großen regionalen Bedrohung wird, bewaffnet mit ballistischen Raketen und Terror unterstützend».
Israels Energieminister Eli Cohen stellte klar: «Der Iran hat keine seiner Verpflichtungen erfüllt». Nach Angaben des israelischen Nachrichtenportals ynet sagte Cohen weiter, dass Israel auch im Falle eines Abkommens handeln werde, sollte sich eine Bedrohung entwickeln. Nur ein Regimewechsel habe letztlich Wert.
Iranische Warnung an Washington
Ali Laridschani, Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats, wandte sich vor Netanjahus Abreise auf der Onlineplattform X an die USA. Er schrieb: «Die Amerikaner müssen klug handeln und dürfen ihm nicht erlauben, vor seinem Abflug durch seine Haltung den Eindruck zu erwecken, "Ich möchte den Amerikanern den Rahmen der Atomverhandlungen erklären." Sie müssen weiterhin wachsam gegenüber der destruktiven Rolle der Zionisten sein.»
Neben den Iran-Verhandlungen steht auch der Gaza-Friedensprozess auf der Agenda. Die zweite Phase des Waffenstillstandsabkommens sieht die Entwaffnung der Hamas vor. Ein US-geführtes Team mit Kushner und Witkoff bereitet einen Plan vor, der Hamas in den kommenden Wochen präsentiert werden soll.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

3 godzin temu









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