Warum Gold auf Rekordhoch von 4.878 Dollar klettert und die 5.000-Dollar-Marke ins Visier nimmt

2 godzin temu
Gold ist teuer wie nie zuvor. Arne Dedert/dpa

Der Goldpreis hat einen neuen Rekord erreicht. Am Mittwoch im frühen Handel kletterte der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) auf 4.878 Dollar – und nimmt nun die Marke von 5.000 Dollar ins Visier. Experten führen den Anstieg auf wachsende politische Unsicherheiten zurück, darunter die Spannungen mit dem Iran und jüngste Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen europäische Staaten.

Der Preis für das Edelmetall ist zuletzt um 2,2 Prozent auf 4.867 Dollar gestiegen. Seit Jahresbeginn legte Gold bereits fast 13 Prozent zu. Der Höhenflug hält damit schon seit etwa einem halben Jahr an.

Silber zieht nach

Auch Silber verteuerte sich am Mittwoch, wenn auch weniger stark als Gold. Der Preis stieg um bis zu ein Prozent auf 95,55 Dollar je Feinunze. Am Dienstag hatte Silber mit knapp 95,89 Dollar einen Höchststand erreicht. Seit Dezember hat die Aufwärtsbewegung deutlich an Fahrt aufgenommen – im laufenden Jahr legte Silber bereits 32 Prozent zu. Im Jahr 2025 hatte das Metall bereits einen Gewinn von fast 150 Prozent verzeichnet.

Politische Spannungen treiben Nachfrage

Viele Anleger betrachten Edelmetalle, besonders Gold, als sichere Häfen in Zeiten politischer Unsicherheit. Die aktuellen Preissteigerungen gehen auf die angespannte Lage im Iran und Trumps Drohungen zurück, Zölle gegen europäische Staaten zu verhängen – Hintergrund ist der Streit um Grönland.

Gold war bereits im vergangenen Jahr eine der gefragtesten Anlageklassen. Der Preis stieg 2025 um 65 Prozent – der stärkste Zuwachs seit 1979. Zahlreiche globale Konfliktherde hatten die Nachfrage angekurbelt. Silber spielt zudem eine wichtige Rolle als Industriemetall, etwa in den Bereichen KI, Robotik und Energie.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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