Die USA sind am heutigen Dienstag offiziell aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten. Damit vollzieht US-Präsident Donald Trump seine bei der Amtseinführung im Januar 2025 angekündigte Abkehr vom globalen Klimaschutz. Das UN-Klimasekretariat bestätigte den Austritt des zweitgrößten Treibhausgasproduzenten der Welt.
Der Austritt hat unmittelbare Konsequenzen: Die USA sind nicht mehr verpflichtet, Maßnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung umzusetzen. Das Land wird zudem nicht mehr an internationalen Klimakonferenzen teilnehmen. Besonders schwer wiegt der Wegfall finanzieller Unterstützung für ärmere Länder beim Klimaschutz und bei der Anpassung an die Klimakrise.
Nach Berechnungen der Vereinten Nationen steuert die Welt mit den aktuellen Klimapolitiken auf eine Erwärmung von 2,8 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts zu – verglichen mit der vorindustriellen Zeit. Der US-Austritt verschlechtert die Prognose nach UN-Schätzungen um weitere 0,1 Grad.
Scharfe Kritik von Greenpeace
Martin Kaiser, Chef von Greenpeace Deutschland, kritisierte den Schritt scharf. «US-Präsident Donald Trump vollzieht mit dem Austritt einen geopolitischen Brandanschlag auf die regelbasierte Weltordnung, nur um mächtigen Wahlkampfhelfern der Öl- und Gasindustrie wieder Tür und Tor zu öffnen», sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
Kaiser forderte Europa auf, nicht in «Schockstarre» zu verfallen, sondern «starke Allianzen für den klaren Kurs in Richtung Klimaschutz» zu bilden. Klimaziele infrage zu stellen, wäre «absolut die falsche Reaktion und ein Kniefall vor Trump».
Hintergrund
Trump hatte die USA bereits während seiner ersten Amtszeit aus dem Pariser Klimaabkommen herausgeführt. Sein Nachfolger Joe Biden ließ das Land wieder beitreten. Die Trump-Regierung kündigte zudem an, auch aus der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen und dem Weltklimarat IPCC austreten zu wollen.
Das Pariser Klimaabkommen soll die globale Erwärmung begrenzen und ihre schlimmsten Folgen abwenden. China ist derzeit der weltweit größte Produzent von Treibhausgasen, die USA liegen auf Platz zwei.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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