UBS macht 7,8 Milliarden Gewinn - doch Schweizer Regierung fordert mehr Kapital

2 godzin temu
Die UBS steigert ihren Gewinn 2025 auf 7,8 Milliarden Dollar (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Die UBS hat ihren Gewinn im Jahr 2025 deutlich gesteigert und verspricht Aktionären eine milliardenschwere Ausschüttung. Die Schweizer Großbank erzielte einen Profit von 7,8 Milliarden Dollar – deutlich mehr als die von Analysten erwarteten 7,5 Milliarden. Trotz der laufenden Integration der übernommenen Credit Suisse und regulatorischer Unsicherheit in der Heimat plant die Bank Aktienrückkäufe von mindestens drei Milliarden Dollar.

Der Gewinn stieg damit von 5,1 Milliarden Dollar im Vorjahr. Die Dividende erhöht die UBS um 22 Prozent auf 1,1 Dollar je Aktie. Das ursprüngliche Rückkaufziel für 2026 lag bei mindestens 5,6 Milliarden Dollar – die Bank deutete an, dass auch mehr möglich sei.

Die Integration der übernommenen Credit Suisse kommt voran. Die UBS erhöhte ihr Sparziel um 0,5 Milliarden auf nun 13,5 Milliarden Dollar. Die Kosten-Ertrags-Relation sinkt auf rund 67 Prozent. Konzernchef Sergio Ermotti sagte laut Reuters: «Wir machten große Fortschritte bei einer der komplexesten Integrationen in der Bankengeschichte, während die regulatorische Unsicherheit in der Schweiz andauert».

Streit um Kapitalanforderungen

Diese Unsicherheit betrifft vor allem zusätzliche Eigenkapitalanforderungen. Die Schweizer Regierung fordert 24 Milliarden Dollar zusätzliches Kapital, um künftige Instabilität der im Vergleich zur Größe des Landes riesigen Bank zu verhindern. Die UBS wehrt sich gegen diese Pläne – sie fürchtet Wettbewerbsnachteile gegenüber internationalen Rivalen und Einschränkungen bei Aktionärsausschüttungen.

Finanzministerin Karin Keller-Sutter will an einer harten Linie festhalten. Parlamentsmitglieder hatten im Dezember vorgeschlagen, die regulatorischen Anforderungen deutlich abzuschwächen. Die finale Entscheidung liegt beim Parlament.

Die Bank beschreibt die Marktbedingungen als konstruktiv. Ihr Transaktions- und Kapitalmarktgeschäft bezeichnete die UBS laut Reuters als «gesund». Allerdings warnte sie vor möglichen raschen Stimmungswechseln aufgrund geo- und wirtschaftspolitischer Unsicherheiten, die zu erhöhter Volatilität führen könnten.

Starke Leistungen im Kerngeschäft der Vermögensverwaltung für reiche und superreiche Kunden sowie im Investmentbanking trieben den Gewinn vor allem voran.

Auch die Deutsche Bank profitierte von diesem Trend und meldete für 2025 einen mehr als verdoppelten Nettogewinn von 6,12 Milliarden Euro.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

Idź do oryginalnego materiału