Die NATO will ihre militärische Präsenz in der Arktis deutlich verstärken. Bei einem geschlossenen Treffen in Brüssel einigten sich die 32 Botschafter darauf, die Arktis-Flanke des Bündnisses zu stärken – als direkte Reaktion auf die verschärften Drohungen der USA, Grönland zu übernehmen.
Das Weiße Haus hatte diese Woche seine Ansprüche auf das dänische Hoheitsgebiet intensiviert. US-Präsident Donald Trump erklärte: «Wir brauchen Grönland für unsere Sicherheit.» Eine militärische Übernahme schloss er wiederholt nicht aus.
Dänemarks klare Warnung
Dänemark reagierte mit scharfen Worten. Eine militärische Übernahme würde das Ende der NATO-Allianz bedeuten, stellte Dänemark klar. Die Aussage unterstreicht, wie ernst die europäischen Partner die Situation einschätzen.
Drei NATO-Diplomaten bestätigten gegenüber Politico Details des Treffens. Die Diplomaten beschrieben die Stimmung als produktiv und konstruktiv. Sie vermieden eine direkte Konfrontation.
Konkrete Maßnahmen geplant
Die NATO-Gesandten schlugen mehrere Schritte vor: bessere Überwachung durch Geheimdienstkapazitäten, höhere Verteidigungsausgaben mit Arktis-Schwerpunkt, mehr Militärausrüstung in der Region und verstärkte Militärübungen. Der NATO-Verwaltungsstab soll nun Optionen ausarbeiten.
Trump begründet seinen Vorstoß mit angeblich drohenden russischen und chinesischen Schiffen nahe Grönland sowie den Rohstoff- und Ölvorkommen der Region.
Experten widersprechen
Experten widersprechen diesen Behauptungen. Moskau und Peking konzentrieren ihre Verteidigungsanstrengungen in der östlichen Arktis.
EU zeigt Solidarität
Auch EU-Botschafter für Verteidigung und Außenpolitik diskutierten die Grönland-Frage am Donnerstag in einem nicht-öffentlichen Treffen, obwohl das Thema nicht offiziell auf der Tagesordnung stand. EU-Hauptstädte haben Dänemark ihre Solidarität zugesichert. Kopenhagen wird am Freitag bei einem Treffen der EU-Gesandten ein formelles Briefing geben.
Europa bemüht sich aktiv, Trumps Drohungen zu entschärfen und eine militärische Intervention zu verhindern. Ein Kompromiss mit dem US-Präsidenten gilt als bevorzugte Option. Die Geschwindigkeit der NATO-Reaktion – nur wenige Tage nach der jüngsten Attacke aus dem Weißen Haus – zeigt, wie ernst das Bündnis die Lage einschätzt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

18 godzin temu