Trump droht Iran mit Gewalt - Atomverhandlungen in Genf unter Kriegsgefahr

2 godzin temu
Zeitungsschlagzeilen in Teheran berichten über Iran-USA-Atomverhandlungen (Symbolbild) (Photo by ATTA KENARE/AFP via Getty Images) Getty Images

Die USA und der Iran verhandeln ab Dienstag in Genf über das iranische Atomprogramm. Nach einer ersten indirekten Gesprächsrunde Anfang Februar in Muskat treffen nun amerikanische und iranische Delegationen direkt aufeinander – während die Spannungen in der Region wachsen und US-Präsident Donald Trump mit militärischer Gewalt droht.

Die Schweiz betonte ihre Unterstützung für den Dialog und ihre Bereitschaft zu «guten Diensten». Die erste Runde hatte am 6. Februar in Muskat stattgefunden, vermittelt vom Oman. Nun verlagern sich die Gespräche nach Genf. Zur US-Delegation gehören der Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, Berater und Schwiegersohn Trumps. Die iranische Seite bestätigte gegenüber Reuters das Treffen.

Trumps harte Linie und militärischer Druck

Trump warnte vor einem «sehr traumatischen» Scheitern der Verhandlungen. Er kündigte die Entsendung des Flugzeugträgers «USS Ford» in den Nahen Osten an und erwähnte explizit den Einsatz von Gewalt. Ein Machtwechsel in Iran «wäre das Beste, was passieren könnte», so der US-Präsident. Teheran erklärte, jeden Angriff mit eigener Vergeltung zu beantworten.

Außenminister Marco Rubio stellte gegenüber Reuters klar, Trump bevorzuge Diplomatie. Allerdings fügte er hinzu: «Niemand war jemals in der Lage, einen erfolgreichen Deal mit dem Iran zu machen, aber wir werden es versuchen.»

Iran bietet Kompromisse – aber keine Null-Anreicherung

Irans Vize-Außenminister Majid Takht-Ravanchi signalisierte in einem BBC-Interview Kompromissbereitschaft, falls Sanktionserleichterungen verhandelt würden. «Der Ball liegt im Feld Amerikas, zu beweisen, dass sie einen Deal wollen», so Takht-Ravanchi. Er verwies auf Teherans Angebot, hoch angereichertes Uran zu verdünnen.

Zugleich machte er die roten Linien deutlich: «Die Frage der Null-Anreicherung ist kein Thema mehr und steht aus iranischer Sicht nicht mehr zur Debatte.» Washington betrachtet die Anreicherung im Land als möglichen Weg zur Atombombe – was der Iran bestreitet. Westliche Staaten und die Internationale Atomenergiebehörde sehen die Entwicklung kritisch, da das Material sich waffenfähiger Qualität annähert. Teheran besteht auf einem friedlichen Programm.

Wirtschaftliche Interessen im Fokus

Reuters berichtete, Teheran wolle ein Abkommen, das beiden Seiten wirtschaftliche Vorteile bringe. Hamid Ghanbari, stellvertretender Direktor für Wirtschaftsdiplomatie im Außenministerium, erklärte: «Gemeinsame Interessen in Öl- und Gasfeldern, gemeinsamen Feldern, Bergbauinvestitionen und sogar Flugzeugkäufe sind in den Verhandlungen enthalten.» Der Iran versuche, US-Interessen an hohen und schnellen wirtschaftlichen Renditen zu integrieren.

Die Sanktionsfrage dürfte zum zentralen Verhandlungspunkt in Genf werden. Trump hatte die USA 2018 aus dem Atomabkommen von 2015 herausgeführt und Sanktionen wieder eingesetzt. Seither hat der Iran seine Urananreicherung massiv ausgeweitet.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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