Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beginnt heute einen zweitägigen Besuch im Libanon. Die Reise findet zu einem heiklen Zeitpunkt statt: Sowohl die Waffenruhe im Gaza-Krieg als auch der Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon sind fragil. Kurz vor Steinmeiers Ankunft hat die israelische Armee Ziele im Südlibanon angegriffen. Deutschland will mit dem Besuch seine Unterstützung für Stabilität in der Region signalisieren.
In Beirut empfängt der libanesische Präsident Joseph Aoun den Bundespräsidenten. Gespräche sind auch mit Ministerpräsident Nawaf Salam und Parlamentspräsident Nabih Berri geplant. Begleitet wird Steinmeier von seiner Ehefrau Elke Büdenbender.
Deutsche Beteiligung an UNIFIL
Deutschland unterstützt die UN-Friedenstruppe UNIFIL im Libanon mit der Marine. Die Fregatte "Sachsen-Anhalt" sichert derzeit die Seegrenzen, verhindert Waffenschmuggel und bildet die libanesische Marine aus. Sie wird demnächst von der Fregatte "Nordrhein-Westfalen" abgelöst. Steinmeier lässt sich an Bord des deutschen Kriegsschiffs über die Mission briefen.
Nach Angaben des Bundespräsidialamts will Deutschland seine Position an der Seite der beiden arabischen Nachbarn Israels verdeutlichen. Berlin betont, dass eine stabile und sichere Lage in der Region auch im Interesse Israels liege. Deutschland wolle dazu beitragen.
Am Mittwoch setzt Steinmeier seine Reise in Jordanien fort. Auch dort steht die Unterstützung für Stabilität im Fokus.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

2 godzin temu












