Israel plant ein neues Siedlungsprojekt, das Jerusalem erstmals seit 1967 ins Westjordanland ausdehnen würde. Mehr als 2.700 Wohneinheiten sollen in den kommenden Jahren entstehen. Die israelische Organisation Peace Now kritisiert das Vorhaben als «de facto Annexion durch die Hintertür» palästinensischen Gebiets.
Das neue Baugebiet soll offiziell als "Viertel" der israelischen Siedlung Adam im Westjordanland klassifiziert werden. Tatsächlich liegt es jedoch in unmittelbarer Nähe zur Siedlung Neve Jaakov, die zu Ost-Jerusalem gezählt wird. Eine räumliche Verbindung zum Bauort und Adam gibt es nicht. Das Vorhaben soll eine formale Ausdehnung der Jerusalemer Stadtgrenzen vermeiden, die einer offiziellen Annexion gleichkäme.
Kritik an der Siedlungspolitik
Peace Now bewertete den Plan als «die Entstehung eines neuen Jerusalemer Stadtviertels». Die Organisation setzt sich für eine Zwei-Staaten-Lösung ein. «Dies ist das erste Mal seit 1967, dass Jerusalem in das Westjordanland ausgeweitet wird», erklärte Peace Now.
Die US-Regierung lehnt eine Annexion des Westjordanlands ab. Deutschland hatte Israel zuletzt scharf kritisiert, nachdem die rechtsreligiöse Regierung Landerwerb für israelische Siedler im Westjordanland erleichtert hatte. In Ministerpräsident Benjamin Netanjahus Koalition fordern Hardliner die Annexion des Westjordanlands.
Hintergrund des Konflikts
Das neue Baugebiet soll laut Times of Israel zunächst Hunderte Wohneinheiten umfassen, in der Endplanung sind über 2.700 vorgesehen. Die Einheiten sollen ultraorthodoxe Bewohner aufnehmen. In dem Gebiet befinden sich auch zwei palästinensische Ortschaften.
Israel eroberte das Westjordanland und Ost-Jerusalem 1967 im Sechs-Tage-Krieg. Die Grüne Linie trennt das israelische Kernland von den damals eroberten Gebieten. Heute leben in den eroberten Territorien rund drei Millionen Palästinenser und 700.000 israelische Siedler. Die Palästinenser beanspruchen die Gebiete für einen eigenen Staat mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

2 godzin temu











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